Das Trio hinter Continuum

Dirk Piezunka Tenorsaxophon, Sopransaxophon, Bassklarinette, Flöte, Percussion
Jens Piezunka Kontrabass & Gesang
Martin Flindt Konzertgitarre

Traditionelle, oft mehrere Jahrhunderte alte Melodien in ein Jazzgewand zu kleiden, das ist das musikalische Konzept von Continuum ( ehemals Jazz&lsquo N’Spirit). Mit »Mayenschein« legt das Trio bestehend aus Dirk Piezunka (Sopran- und Tenorsaxofon, Bassklarinette und diverse Percussion-Instrumente), seinem Bruder Jens Piezunka (Kontrabass und Gesang) und dem Oldenburger Gitarristen Martin Flindt sein drittes Album vor.
Wenn Continuum die alten Stücke bearbeitet, bleiben die Motive und Melodien der Originale stets erkennbar; insgesamt klingen die Arrangements aber doch gänzlich anders.
Jede Komposition durchläuft eine Art »Rekompositionsprozess«. Mal ziehen die Musiker die Melodien in die Länge, mal ändern sie die Ton- oder Taktart, entwickeln neue Akkordfolgen, oder sie entwerfen neue Begleitstimmen. So entstehende Arrangements sind wiederum Grundlage für spannende Improvisationen. Die stilistische Vielfalt der Arrangements und der virtuose Umgang mit den historischen Vorlagen ist herausragend. Dabei wird auch Musik anderer Kulturen mit einbezogen - es entsteht eine gelungene Mischung aus Jazz und Weltmusik.
Ein Konzept, mit dem das Trio seine Zuhörer schon seit Jahren begeistert. Da Continuum die Stücke wesentlich vielschichtiger als die Originale präsentiert, können sich die Zuhörer auf Déjà-vu-Erlebnisse der besonderen Art freuen.

PREISTRÄGER DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK

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